Meine Geschichte - der Weg zu meinem Traumjob

Als ich meine erste Führungsaufgabe in einem großen Konzern übernahm, war ich gerade mal 30 Jahre alt. Ich wurde ins kalte Wasser geworfen und musste schwimmen. Das hat funktioniert, gut sogar, aber mir wurden auch einige Stolpersteine in den Weg gelegt.

Ich wurde aus dem eigenen Team heraus zur Führungskraft ernannt, was nicht bei allen gut ankam. Eine ganze Zeit lang musste ich um Akzeptanz im Team kämpfen und mich in völlig neue Themen einarbeiten. Es war nicht immer leicht, plötzlich anderen zu sagen, was sie zu tun hatten und selbstsicher aufzutreten, denn ich hatte am Anfang kein einziges Seminar zur Unterstützung bekommen.

Stolz war ich natürlich schon, dass mir mein Chef diesen Job zutraute und ich wollte ihn auf keinen Fall enttäuschen. Also arbeitete ich hart an mir selbst und schaffte es nach einer Weile, alle aus meinem Team mit ins Boot zu holen. Ich bekam fast täglich Anerkennung von meinem Chef und den Mitarbeitern und hatte für meinen Bereich freie Hand.

Mit der Zeit wurden die Aufgaben und Teams größer. Dann, als alles richtig gut lief, kam eine Fusion und ich wurde gebeten, mit in eine andere Stadt zu gehen um dort den gleichen Bereich aufzubauen. Dies bedeutete für mich, 20 neue Mitarbeiter einzustellen, zu schulen, einzuarbeiten und zu führen. Man kann sagen, ich schwamm auf einer Erfolgswelle. Täglich erhielt ich viel Lob von allen Seiten und fühlte mich großartig.

Ich arbeitete um die 15 Stunden täglich, aber das machte mir nichts aus. Mein Job machte mir Spaß, das Team war super und ich merkte gar nicht, dass ich kaum mehr Zeit für mich selbst hatte.

Irgendwann fingen Schlafstörungen und Magenschmerzen an. Ich schob es damals auf die stressige Zeit und arbeitete weiter wie bisher. Zeit für Freunde und Familie hatte ich in dieser Zeit auch nicht sehr viel.

Eines Tages hielt mir meine beste Freundin einen Spiegel vor. Wörtlich sagte sie mir „Du siehst aus, als ob Du gleich zusammenklappst! So kann das doch nicht weitergehen, bei dem Job gehst Du vor die Hunde! Schau Dich doch mal an…“ Und ich schaute tatsächlich in den Spiegel und erschrak über mich selbst, denn ich hatte dunkle Augenringe, eingefallene Wangen und sah einfach nur noch müde und fertig aus.

Also zog ich die Notbremse, kündigte meinen guten Job und ging für deutlich weniger Geld zu einer kleineren Bank in meiner alten Stadt. Aber es war wie verhext, kaum war ich dort, wurden die Öffnungszeiten meiner Filiale verlängert und ich arbeitete wieder bis in die Puppen. Dass ich es selbst in der Hand hatte, konnte ich damals nicht sehen, denn ich funktionierte gut. Schade, dass ich damals Coaching noch nicht kannte, es hätte vieles für mich leichter gemacht.

Doch dann kam der Moment, der für mich alles änderte: Ich bekam einen Anruf meiner Mutter, indem sie mir erzählte, dass Sie Krebs hat. Wenige Wochen darauf starb sie. Für mich brach die Welt komplett zusammen. Ich fühlte nur noch Schmerz und Trauer. Nichts war mehr wichtig für mich, nur meiner Familie. Nicht mein Job, nicht meine Karriere, nicht meine Ziele und auch nicht mein Team.

ubermich1Stattdessen beschäftigte ich mich mit folgenden Fragen:

  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Was will ich vom Leben?
  • Was möchte ich noch erreichen im Job?
  • Wie möchte ich arbeiten und wie auf keinen Fall?
  • Was brauche ich um gesund zu bleiben?
  • Was brauche ich um glücklich zu sein?
  • Welchen Stellenwert soll meine Arbeit für mich haben?
  • Wieviel Zeit brauche ich für mich selbst?
  • Will ich ewig Single bleiben wegen des Jobs?
  • Was ist mit einer eigenen Familie?

Ich war Mitte 30 und völlig durcheinander.

Mein Arbeitgeber schickte mich zu einem Coach. Doch ich war, wie Sie vielleicht auch skeptisch: Ob mir das wirklich weiterhelfen würde? Ich entschloss mich, es einfach drauf ankommen zu lassen und es auszuprobieren. Es war unglaublich! Schon nach der ersten Sitzung ging es mir deutlich besser, nach vier Sitzungen hatte ich meine Ziele, meine Motivation und meine nächsten Schritte definiert. Die Umsetzung gelang sehr leicht, da ich mir diese Schritte selbst erarbeitet hatte.

Ich übernahm eine andere Abteilung mit besseren Arbeitszeiten um wieder mehr Zeit für mich selbst zu haben. Eine weitere dieser Maßnahmen war, selbst eine Coaching-Ausbildung zu machen. Dies war die beste Entscheidung, die ich jemals beruflich getroffen habe.

Man kann sagen, dass das Coaching mich damals „gerettet“ hat, denn ich lernte mit vielen Dingen anders umzugehen und dabei auch immer darauf zu achten, wie es mir in der jeweiligen Situation ging. Ich hatte den Zugang zu mir selbst wiedergefunden.

Doch dann kam dieser regnerische Tag im Frühherbst. Ich brachte auf dem Weg zur Arbeit meinen Bruder zum Flughafen. Anschließend fuhr ich auf die Autobahn und nach ein paar Minuten passierte das, wovor ich immer Angst hatte.

Mein Auto kam ins Schleudern, rutschte im Aquaplaning aus der Spur und ich krachte gegen die Leitplanke. Das Auto drehte sich und krachte gleich noch zwei Mal gegen ein anderes Fahrzeug. In diesen Minuten dachte ich, dass ich aus diesem Auto nie mehr aussteigen würde, aber ich wollte auf keinen Fall, dass mein Leben so endete!

Aber wie durch ein Wunder, ist dem anderen Fahrer nichts passiert und ich kam mit ein paar heftigen Prellungen und Kopfschmerzen davon. Ich war unendlich dankbar! An diesem Tag wusste ich, dass ich mein Leben und meinen Job anders angehen werde, dass das Leben kostbar ist und viel zu schnell vorbei sein kann.

Und dann änderte ich endlich meine Prioritäten! Ich setzte ganz konsequent für mich selbst um, was ich in der Coaching Ausbildung gelernt habe. Ich verbrachte mehr Zeit mit Freunden und nahm mir diese kostbare Zeit auch für mich selbst. Ich lernte meinen Mann kennen und bekam zwei wundervolle Söhne. Man kann auch sagen, dadurch, dass ich mir selbst mehr wert war und vor allem mir selbst treu blieb, hat sich das Blatt wieder zum Positiven gewendet.

Heute arbeite ich mit vielen tollen Menschen. Nehmen Sie z.B. Andrea, die als alleinerziehende Mutter ihr Leben nach einer totalen Überlastung wieder voll in den Griff bekommen hat. Oder Sonja, die kurz vor einem Burnout stand und heute sehr glücklich und zufrieden in ihrem Job ist. Nach meinen Coachings hat sie gelernt sich durchzusetzen und es nicht mehr allen recht zu machen. Tina wiederum traut sich heute, in Gesprächen den Mund auf zu machen, sich einzubringen und sie kann auch mit Kritik gut umgehen. Übrigens ist sie inzwischen aufgestiegen. Simone wurde sich bewusst, was sie wirklich beruflich möchte, kündigte Ihren Verwaltungsjob - sie ist heute selbständig und erfolgreich.

Jede meiner Klientinnen hat ihre eigene Geschichte mit eigenen Themen. Für jede von ihnen ist etwas anderes wichtig. Zu erkennen, wo die Reise hingehen soll und was jede Frau auf ihrem ganz persönlichen Weg braucht um erfolgreich und zufrieden zu sein, das ist meine Aufgabe, die ich mit ganzem Herzen und viel Engagement wahrnehme.

 

Und wie sieht es bei Ihnen aus?

ubermich2Vielleicht erkennen Sie sich ja in einem dieser Punkte wieder?

  • Sie machen sich eher klein und lassen anderen den Vortritt
  • Sie hoffen darauf, dass jemand entdeckt, wie gut Sie sind
  • Sie trauen sich nicht zu zeigen, dass Sie richtig viel drauf haben
  • Sie opfern sich auf, um es allen recht zu machen und vergessen dabei Ihre Gesundheit
  • Sie bekommen zu wenig Anerkennung und Feedback von Ihrem Chef
  • Ihnen fehlen manchmal in wichtigen Situationen die richtigen Worte
  • Sie sind unsicher und haben Angst vor schwierigen Gesprächen
  • Sie wissen nicht so recht, wie Sie beruflich weiterkommen können
  • Sie haben das Gefühl, dass Ihnen 24 Stunden am Tag nicht ausreichen
  • Sie haben nicht mehr genug Kraft für Job & Alltag

Dann sind Sie bei mir genau richtig – ich möchte Ihnen helfen, all das hinter sich zu lassen!

Ich bin überzeugt davon, dass ich viel dazu beitragen kann, dass auch Sie sich trauen, anders aufzutreten, sich in Gesprächen durchzusetzen und vor allem Ihre Einstellung und Gedanken in Bezug auf Erfolg zu ändern. Ich möchte erreichen, dass Sie abends zufrieden sind und nicht noch Arbeit mit nach Hause nehmen und mit dem Laptop auf dem Sofa arbeiten müssen. Familie und ein guter Job ist machbar, daran glaube ich ganz fest und daran lasse ich mich messen.

Deshalb habe ich „Frau & Business“ gegründet. Es ist mir ein Anliegen, Sie auf ganz unterschiedliche Weise unterstützen zu können.

Egal, ob Sie ein Live-Training, eine Beratung, ein Präsenz- bzw. Online-Coaching oder den Online-Kurs benötigen – melden Sie sich, gemeinsam finden wir das Richtige für Sie!

 

Meine beruflichen Key Facts

  • High Performance Coaching Ausbildung, Sonja Kreye & Dorette Segschneider
  • 2017 diverse Online Weiterbildung zum Thema Positionierung und neue Medien
  • seit 2016 Train-the-Trainer (ICA zertifiziert), Emrich Consulting, ausgezeichnet mit dem European Speaker Award 2016
  • seit 2014 Online-Coach (CAI zertifiziert), CAI GmbH/Karlsruher Institut
  • seit 2012 selbständig als Coach, Berater und Trainer
  • seit 2011 Lehrcoach und Coaching-Pool beim Karlsruher Institut, der Hochschule Kehl
  • seit 2011 Coachingpool bei der Führungsakademie Baden-Württemberg, seit 2018 Senior-Coach
  • seit 2009 Tutor für Kollegiale-Coaching-Konferenz-Gruppen
  • seit 2008 Business-Coach (dbvc anerkannt), Führungsakademie Baden-Württemberg
  • seit 2008 Erfahrung im Coaching-Bereich (intern und extern)
  • Bankfachwirtin, 12 Jahre Führungserfahrung im Finanzsektor in unterschiedlichen Bereichen

Adresse

Ursula Kämpf
Theophil-Wurm-Str. 14
70565 Stuttgart

Kontakt

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Mobil: +49(0)172 7783829
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